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<pre>Wenngleich der deutsche Rekordmeister mittlerweile weit enteilte, rückten die Rasenballer in den letzten Wochen zumindest ein kurzzeitig um sich greifendes Vorurteil zurecht: Inzwischen darf man es getrost für Nonsens halten, dass die Konkurrenz den Aufsteiger entschlüsselt hat.  <p> Während die die Elf von Ralph Hasenhüttl im Zuge der Doppelbelastung einmal mehr den erforderlichen Fokus zu verlieren droht, können sich die Stuttgarter am Sonntagnachmittag abermals auf die weithin bekannte Stärke vor der eigenen Anhängerschaft berufen.  <p>  Da die Elf von Julian Nagelsmann zwischenzeitlich auch noch zwei Schlappen in der Champions League kassierte, wurde keines der letzten sieben Pflichtspiele siegreich zu Ende gebracht. <p> Die Eintracht hat in der Fremde nur zwei der bisherigen elf Liga-Spiele verloren, sechs wurden gewonnen. Aber: Der bislang letzte Auswärts-Auftritt ging daneben — in Augsburg, dort wo Stuttgart zuletzt 1:0 gewonnen hatte — verlor Frankfurt glatt mit 0:3. <p>  Wir Wettfreunde glauben, dass Leverkusen die Chance auf die Champions League nutzen will. Schon gegen Stuttgart war Bayer 04 die klar bessere Mannschaft, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung.  </pre>


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<pre>Bereits eine Niederlage gegen den BVB könnte die Labbadia-Elf dem Abgrund wieder deutlich näher bringen.  <p> Auch die anstehende Prüfung in der Rhein-Neckar-Arena muss den sich allmählich zu regen beginnenden Lebensgeistern nicht unbedingt abträglich sein.  <p>  Dabei macht es ganz den Anschein, als hätte Frontzeck den Groschen in der letzten Länderspielpause zum Fallen gebracht: Bekam das zuvor gegen die Hertha kassierte 1:3 noch eine richtig schwache Leistung zu sehen, trat die Mannschaft dann bereits beim 1:2 in Gladbach wie verwandelt auf. <p> …einerseits die sich häufenden Defensivprobleme (elf Gegentreffer in den jüngsten drei Partien)… <p>  Zu groß war offenbar die Sehnsucht, nach katastrophalen Wochen (vier Pflichtspielpleiten in Folge) endlich einen Befreiungsschlag zu landen. Wenngleich dieser keineswegs in souveräner Manier gelungen ist, waren die Spieler hinterher trotzdem erleichtert.  </pre> 


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<pre> Den Glauben zurück gebracht hat Max Kruse. Der Stürmer erzielte mit seinem zweiten Saisontor das entscheidende Tor. Mit rechts traf er ins linke Eck. Erstmals traf er im Kalenderjahr 2016 auswärts.  <p> In Hoffenheim sollte der Trainer seinen Jungs nun aber schon wieder gewohnt emotional zur Seite stehen: Nach aktuellsten Meldungen kommt der 53-Jährige um eine Operation — und eine damit verbundene längere Auszeit — offenbar herum.  <p>  Hätten die allesamt gescheiterten Chicharito, Aranguiz und Calhanoglu am Elfmeterpunkt die Ruhe bewahrt, wäre die Werkself derzeit durchaus ordentlich im Geschäft; schließlich ließ die Mannschaft allein aufgrund dieser Nervenschwäche bereits satte sechs Punkte liegen. <p>  Mit aktuell zu Buche schlagenden 26 Punkten muten die europäischen Ambitionen der Süddeutschen zwar noch immer ausgesprochen realistisch an; im Vergleich zum Vorjahr haben die Kraichgauer dennoch nur eine ziemlich kümmerliche erste Halbserie gespielt. <p>  Was in Bremen aufgefallen ist: Die Stuttgarter Mannschaft scheint aufgewacht zu sein — sie wehrt sich wieder, tut dem Gegner auch mal weh und lässt den Niedergang nicht emotionslos über sich ergehen.  </pre>


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<pre> Und fügt gleich noch ein Lob für seinen Coach hinzu: „Er gibt jeden Tag alles, hat gute Ansprachen, bereitet uns gut auf die Spiele vor.“  <p> Genau das könnte jedoch am Wochenende eintreffen, zumindest, wenn man den Buchmachern Glauben schenkt. Diese dürften vom Debüt Nagelsmanns nachhaltig beeindruckt worden sein und statten den Vorletzten mit vergleichsweise moderaten Sieg-Quoten aus.   <p> „Es ist schade, dass da immer wieder solche Störfeuer kommen. Ohne die könnten wir auch mal etwas ruhiger arbeiten. Dann fällt vielleicht auch das eine oder andere Spiel etwas leichter“, sagt der Routinier dem Spartensender Sport1. <p>  Das soll am kommenden Spieltag gegen den FSV Mainz 05 besser werden. Da will die TSG auch wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Denn aufgrund der vielen Unentschieden im bisherigen Saisonverlauf — insgesamt zehn — hat Hoffenheim nur zwei der letzten neun Liga-Spiele gewonnen.  <p> Torschütze Daniel Didavi motzte: „Ich verstehe nicht, warum wir nach unserer Führung das Spielen einstellen. Wir haben andere Ansprüche. Nämlich so ein Spiel 2:0 oder 3:0 zu gewinnen, anstatt bis zum Schluss zu zittern.“  </pre>


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<pre> Damit liegt der SVW in der Formtabelle auf Platz zwei — einzig Borussia Dortmund war mit vier Siegen und einem Unentschieden noch besser.  <p> Bis auf weiteres kann man allerdings nur spekulieren, ob der plötzliche Aktionismus auch wirklich die erhofften Früchte trägt; die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass sich Winter-Neuzugänge bisweilen nicht völlig geräuschlos in eine Mannschaft integrieren lassen.  <p>  Da selbst der Rückstand auf die Europa-League-Plätze auf beiden Seiten schon sieben Zähler beträgt, besitzt am Sonntag auch ein Unentschieden nur begrenzten Wert — dies gilt natürlich insbesondere dann, wenn auch weiterhin nicht an dem ursprünglichen Saisonziel gerüttelt werden soll. <p>  Seit der Franzose im Oktober in Amt und Würden kam, ist in Wolfsburg allenfalls auf die Stagnation Verlass: Der von dem entlassenen Vorgänger Dieter Hecking übernommene 1Tabellenplatz hat auch über vier Monate später noch immer Bestand.  <p> Auch die zuvor zu wünschen übrig lassenden Ergebnisse waren vordergründig sicherlich nicht am fehlenden Glück festzumachen; vor dem sogar von großem Dusel geprägten 1:1 gegen Frankfurt, hatten Ende Oktober etwa auch die Gladbacher Fohlen hochverdient mit 3:1 im Kraichgau gesiegt.  </pre>


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